ein gesunder Honig aus dem Mariengrund

 
 
Unsere Bienen

 

Die Bienenbeuten

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Flugbetrieb an den Magazinen 3/18


Wabe mit verdeckelten Brutzellen

15.07.2019

Habe heute den letzten Honig entnommen- die "Ernte" war- wohl wegen der Hitze und Trockenheit im Juni- insgesamt eher mittelmäßig. Da ein Volk weisellos war, wurde eine Königin zugekauft. Alle Völker erhielten ebenfalls heute die erste Behandlung gegen die Varroa-Milbe mit Ameisensäure 60% im Nassenheider Verdunster.

20.06.2019

Die Mädels haben endlich die vielen blühenden Linden in der Umgebung entdeckt und tragen eifrig Nektar ein. So gibt es dies Jahr auch wieder Lindenhonig :-) Durch verschiedene Maßnahmen sind es inzwischen wieder 8 Völker, wovon 5 schon Honigertrag liefern.

1. Mai 2019

Aus dem roten Magazin ist ein Schwarm abgegangen. Glücklicherweise war ich vor Ort und konnte beobachten, wie er sich auf einem nahen Birnbaum niederließ. Es war zwar ein "Hochseilakt" auf 2 Leitern, aber wir konnten ihn fast komplett einfangen. So ist ein starkes Volk dazu gekommen. Am gleichen Tag konnte der erste Honig geschleudert werden. Er ist ziemlch dunkel und schmeckt etwas malzig, aber Waldhonig kann es eigentlich nicht sein. Vermutlich von der Ahornblüte?? Vom grünen Magazin wurde- um einen weiteren Schwarm zu vermeiden- ein Ableger gemacht.

23. April 2019

Also 3 1/2 Völker sind übrig geblieben, Das schwache Volk habe ich auf Kosten der starken Völker verstärkt. Die Obstbaumblüte ist nun im vollen Gange und die "Mädels" fliegen wie toll. Bei den Magazinen habe ich schon den Honigraum aufgesetzt- mal sehen, wie das weitere Jahr wird.

20. Februar 2019

Eine erste Durchsicht an den vergangenen warmen Tagen ergab leider kein gutes Bild. Die Bienen flogen an den beiden Magazinen ziemlich stark sowie an einem Volk in der Hinterbehandlungsbeute, aber an drei weiteren Beuten rührte sich nichts. Futter ist noch genug da und die Mädels brachten schon fleißig Pollen ein, da im Garten die Winterlinge blühen.


Unsere Bienen wohnen hauptsächlich in sogenannten Hinterbehandlungsbeuten, die aus DDR- Produktion stammen. Diese Beuten samt Zubehör haben wir von Imkern bekommen, die aus Altersgründen die Imkerei aufgegeben hatten. Obwohl die Beuten nun schon einige Jahrzehnte "auf dem Buckel" haben, tun sie immer noch, was sie sollen. Zusätzlich haben wir zwei im Selbstbau hergestellte Magazine im Garten aufgestellt.

Ein Volk der europäischen Honigbiene (Apis mellifera) besteht im Sommer aus 30.000 bis 70.000 Tieren. Die Königin ist das einzige fortpflanzungsfähige Weibchen im Volk und sorgt durch fortwährendes Legen von Eiern (stiften) für die ständige Erneuerung des Volkes. Außerdem sorgt sie für den Zusammenhalt des Bienenvolkes durch Absondern eines Duftstoffes (Pheromon). Ihre Lebensdauer beträgt etwa vier bis sechs Jahre. Um die Königin im Volk leichter erkennen zu können, kennzeichnet der Imker sie mit einer kleinen farbigen Marke. Alle zwei bis drei Jahre wird die Königin wegen des Erhalts der Leistungsfähigkeit und Vitalität des Volkes ausgewechselt.

Wir vermehren zwar nach Bedarf unsere Königinnen, betreiben jedoch keine gezielte Zucht. Um die positiven Eigenschaften unserer Völker, wie Vitalität, Sanftmütigkeit, Wabensitz und Sammelfleiß zu erhalten, kaufen wir von anerkannten Zuchtbetrieben jährlich einige begattete Königinnen zu.

Die Arbeitsbienen leben (während der Haupt- Trachtzeit) etwa 6 Wochen. Während dieser Zeit verrichten sie unterschiedliche Tätigkeiten, zunächst nur im Stock (Reinigungsarbeiten, Brutpflege, Wabenbau, Aufbereitung und Lagerung von Nektar und Pollen). In der zweiten Lebenshälfte ist Flugdienst angesagt (Sammeln von Nektar, Pollen oder Wasser). Drohnen sind ausgewachsene Männchen. Ihre Anzahl im Bienenvolk beträgt 500 bis 1 000 Stück. Sie leben nur im Sommer während der Trachtzeit von Mai bis August. Dann werden sie von den Arbeiterinnen vertrieben (Drohnenschlacht).Ihre Aufgabe ist neben der Stimulation des Volkes die Paarung mit der Jungkönigin.

Oft werden wir im Winter gefragt:"machen eure Bienen jetzt Winterschlaf?". Nein, das machen sie nicht! Sie bilden eine Traube, in deren Mitte die Königin sitzt. Im Innern der Traube wird eine Temperatur von ca. 25°C gehalten. Die Wärme wird durch Muskelkontraktion der Arbeiterinnen erzeugt, wofür sie Futter verbrauchen. Da die Bienen solidarische Wesen sind, wird oft der Platz getauscht. Die von innen wandern nach außen, damit die von außen nach innen krabbeln und sich aufwärmen können. Die Arbeiterinnen, die in der Traube überwintern, leben ca. 6 Monate, so stehen im Frühjahr sofort ausreichend Nektar- und Pollensammlerinnen zur Verfügung.

Die drei Arten von Bewohnern im Bienenstock.
Doch: Königin kann nur eine sein!

Beim Abflug wiegt eine Arbeitsbiene 0,1 Gramm. Auf dem Heimflug trägt sie zusätzlich die Hälfte ihres Körpergewichts an Nektar oder legt um ein Drittel zu, wenn sie Pollen sammelt. Eine "Arbeiterin" kann in ihrer Honigblase ca. 50 Milligramm Nektar speichern, wobei 100 Blütenbesuche einen Ertrag von etwa 20 Milligramm ergeben. Um ein Glas Honig zu gewinnen, müssen die Bienen auf ca. 60.000 Sammelflügen 3 bis 5 Millionen Blütenbesuche absolvieren. Innerhalb ihres Aktionsradius von ca. 3 km  wird dabei eine Gesamtstrecke von etwa 40.000 km zurückgelegt. Ein Bienenvolk braucht täglich etwa 180 Gramm Wasser. Dafür sind rund 18.000 Flüge zur Tränke notwendig.